Unsere Kirchen und Kapellen

Innerhalb unserer Pfarrei gibt es sechs Gemeinden. In jeder Gemeinde gibt es eine Kirche, darüber hinaus gibt es weitere Kapellen. Die entsprechenden Adressen und Informationen finden Sie hier:

 

St. Peter-Kirche in Rheinberg

Anschrift:

Kirchplatz

47495 Rheinberg

 

Die Pfarrkirche St. Peter steht inmitten der historischen Innenstadt Rheinbergs, eingerahmt vom Stadthaus (Architekt Gottfried Böhm) und dem alten Pfarrhaus, samt Kindergarten und Pfarrheim. Der heutige Bau geht auf die Zeit der Gotik zurück. Viele Jahrhunderte haben an der Pfarrkirche gebaut.

 

Hier weitere Informationen zur St.-Peter-Kirche

St. Anna-Kirche in Rheinberg

Anschrift:

An der St.-Anna-Kirche 4

47495 Rheinberg

 

Die heutige St.-Anna-Kirche ist in den Jahren 1982 und 1983 erbaut und am 17.09.1983 vom damaligen Bischof von Münster, Dr. Reinhard Lettmann, als Pfarrkirche der damalig eigenständigen Pfarrei St. Anna Rheinberg geweiht.

 

Seit der Fusion der Pfarreien St. Peter Rheinberg, St. Anna Rheinberg und St. Nikolaus Orsoy an Pfingsten 2007 ist die St. Anna-Kirche eine Filialkirche.

 

Hier weitere Informationen zur St.-Anna-Kirche.

St. Evermarus-Kirche in Borth

Anschrift:

Pastor-Wilden-Str. 4

47495 Rheinberg

 

Die St.-Evermarus-Kirche in Borth ist die einzige Evermarus-Kirche im Bistum Münster überhaupt.

 

Die ursprüngliche Kirche, liebevoll auch "alte Kirche" genannt, stammt aus dem 15. Jahrhundert und wurde im Jahr 1980 durch einen Anbau an der Südseite erweitert. Der Erweiterungsbau ist an die Stelle einer früheren Erweiterung aus dem Jahr 1937 getreten. Im Innern sind die Kirchenteile durch eine Flügeltür miteinander verbunden.

 

Weitere Informationen finden Sie hier.

St. Mariä-Himmelfahrt-Kirche in Ossenberg

Anschrift:

Kirchstraße 

47495 Rheinberg

 

Die katholische Kirche St. Mariä Himmelfahrt wurde 1953 geweiht. Der Bau der Mariä-Himmelfahrts-Kirche folgte dem starken Wachstum des Dorfes Ossenberg. Die Katholiken von Ossenberg hatten zuvor ihren Gottesdienst in der Schlosskapelle in Ossenberg gefeiert.

 

Weitere Informationen zur Kirche erhalten Sie hier

 

 

St. Marien-Kirche Budberg

Anschrift:

Marienplatz 3

47495 Rheinberg

 

Die Marienkirche in Budberg ist 1949 geweiht worden, nachdem sie aus einer alten Mühle zur heutigen Kirche umgebaut worden ist. Es handelt sich um die vermutlich einzige Kirche, die aus einer Mühle gebaut worden ist. Die Wurzeln des Gebäudes gehen zurück auf das Jahr 1842, nachdem Budberger Bauern eine eigene Mühle erbauten.

 

Über Umwege gelangte das Gebäude in den Besitz eines Kapellenbauvereins, wurde umgebaut und schließlich auf den Namen "Maria Rosenkranz" geweiht.

 

Die Marienkirche, wie sie im Dorf überall genannt wird, war von Anfang an eine Filialkirche von St. Peter Rheinberg.

 

Im Jahr 2014 hat der Westdeutsche Rundfunk eine Sendung zu den beliebtesten Mühlen in NRW gesendet. Darin ist auch die Marienkirche zu sehen. Das Video finden Sie hier.

Weitere Informationen zur Kirche finden Sie hier

Foto: Martin Tomberg

St. Nikolaus-Kirche in Orsoy

Anschrift:

St.-Nikolaus-Straße 21

47495 Rheinberg

 

1845 bis 1848 wurde die St.-Nikolaus-Kirche als dreischiffige neogotische Hallenkirche errichtet. Die Katholiken in Orsoy bekamen dadurch eine neue Heimat. Ziemlich genau 100 Jahre nach der Kirchweihe, im März 1945 wurde die Kirche von Einheiten der Wehrmacht von der rechten Rheinseite her unter Beschuss genommen, da diese vermuteten, dass amerikanische Artilleriebeobachter und Funker den Kirchturm nutzten. Turm und Gebäude erlitten durch den Beschuss schwere Schäden. Eine fehlgeleitete Granate traf bei dem Angriff auch das Krankenhaus. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Bauwerk 1951 als einfache Saalkirche wieder aufgebaut. Der Turm wurde kleiner und ohne Helm rekonstruiert. Die endgültige Restaurierung erfolgte in den Jahren 1971 bis 1974.

 

Weitere Informationen erhalten Sie hier

Schlosskapelle Ossenberg

Anschrift:

Schlossstraße 88

47495 Rheinberg

 

Die Ossenberger Schlosskapelle wurde im 13. Jahrhundert das erste Mal urkundlich erwähnt. Die Kapelle zerfiel im Laufe der Jahre, bis sie 1748 wiederhergestellt wurde.  Ab 1790 unterstand sie den Priestern der Abtei Kloster Kamp. 1922 übernahm der Priester August Hegenkötter das Pfarrrektorat.


Eine Vergrößerung der Kapelle, die aufgrund der gewachsenen Gemeinde notwendig geworden war, wurde durch Spendengelder der Landesregierung, des Solvaywerkes und des Grafen Luitpold Berghe von Trips möglich. Ehrenamtliche Helfer stellten das Bauwerk in einem knappen Jahr fertig. Am Tag des Patronatsfestes des Heiligen Antonius, dem 17. Januar 1924, wurde die neue Schlosskapelle  eingeweiht.


Beide christliche Konfessionen feierten in der Kapelle bis zum Ende der 60er Jahre ihre Gottesdienste. Danach wurde sie erneut dem Verfall preisgegeben. Erst im Jahre 1994 mit Gründung des „Vereins zur Erhaltung der Ossenberger Schlosskapelle e.V.“ wurde der Ruf nach einer Restaurierung des Gebäudes laut. Es wurden Absprachen mit der Eigentümerin, Karen Herzogin von Urach, getroffen. Nach vielen bürokratischen Hürden konnte 1999 mit dem Wiederaufbau der Kapelle begonnen werden. Bereits im gleichen Jahr wurde Richtfest gefeiert. Im 2001 waren die Arbeiten abgeschlossen.


Heute werden in der Ossenberger Schlosskapelle Gottesdienste insbesondere zu Anlässen wie Taufen, Konfirmationen und Hochzeiten abgehalten.

Marienkapelle Strommoers (Winterswick)

Anschrift:

Rheinberger Straße

47445 Moers

 

Zwischen der Rheinberger Straße von Rheinberg nach Moers und der Bergbauhalde "Kohlenhuck" liegt das hofgut Strommoers, das erstmals um 1050 n. Chr. urkundlich erwähnt ist. Im Jahr 1256 wurde es an das Zisterzienserkloster Kamp verkauft und diente unter anderem Äbten als Wohnsitz.

 

Die Kapelle diente der St.-Anna-Gemeinde bis zur Einweihung der St.-Anna-Kirche im Jahar 1968 als Gottesdienststätte, 1988 wurde die Ruhrkohle AG Eigentümerin.

 

Im Sommer 1991 hat dann die Marienbruderschaft Winterswick die Kapelle mit finanzieller Hilfe der Ruhrkohle AG und des Bistums Münster renoviert und in einen würdigen Zustand versetzt. Viele der ursprünglich zum Inventar gehörenden Gegenstände konnten weiterhin verwendet werden. Neu ist der Altar, der Ambo und der Kerzenleuchter.

 

Weihbischof Heinrich Janssen weihte die Kapelle am 20.03.1993 und übergab sie ihrer weiteren Bestimmung.

 

Die Kapelle steht unter Denkmalschutz. Sie ist klein, bietet auf seinen wenigen Bänken nur wenigen Besuchern Sitzplätze.

Kapelle im St.-Thekla-Haus

Anschrift:

Am Park 11

47495 Rheinberg

 

Das St. Thekla-Haus ist ein Altenwohnheim in der Trägerschaft der St. Josef Krankenhaus GmbH Moers. Es handelt sich um eine Kapelle, in der regelmäßig Gottesdienste beider konfessionen stattfinden.