Unsere Kindertageseinrichtungen

In unserer Pfarrei gibt es insgesamt sieben Kindertageseinrichtungen, in denen wir die Betreuung von Kindern ab vier Monaten anbieten.

 

Informationen zu den einzelnen Einrichtungen finden Sie hier:

Familienzentrum St. Anna an der Kirche

Adresse und Kontakt:

 

Familienzentrum St. Anna
An der St. Anna-Kirche 1
Telefon  02843 60 00 9
Email kita.stannaanderkirche-rheinberg@bistum-muenster.de

 

Ansprechpartnerin: Ursula Czechan

 

Weitere Informationen über unsere Öffnungszeiten finden Sie hier.

Kita St. Anna Schulstraße

Adresse und Kontakt:

 

Kindergarten St. Anna Schulstraße

Schulstraße 10

Telefon 02843 8 02 21

Email kita.stanna-rheinberg@bistum-muenster.de

 

Ansprechpartnerin: Sarah Bosch

 

Weitere Informationen finden Sie hier.

Kita St. Evermarus Borth

Adresse und Kontakt:

 

Kindergarten St. Evermarus Borth

Pastor-Wilden-Str. 10

Telefon 02802 35 37

Email kita.stevermarus-rheinberg@bistum-muenster.de

 

Ansprechpartnerin: Hannelore Kelz

 

Informationen über unsere Öffnungszeiten finden Sie hier.

Kita St. Mariä Himmelfahrt Ossenberg

Adresse und Kontakt:

 

Kita St. Mariä Himmelfahrt Ossenberg

Kirchstr. 60a

Telefon 02843 65 31

Email st.mariaehimmelfahrt-ossenberg@bistum-muenster.de

 

Ansprechpartner: Katja Vespermann

 

Weitere Informationen über unsere Öffnungszeiten finden Sie hier.

Kita St. Marien Budberg

Adresse und Kontakt:

Marienplatz 3a
Telefon 02843 13 62

 


Email kita.stmarien-rheinberg@bistum-muenster.de

Ansprechpartnerin: Bianca Mertens

 

Weitere Informationen finden Sie hier. 

Kita St. Nikolaus Orsoy

Adresse und Kontakt:

 

Kita St. Nikolaus Orsoy

Rheinberger Str. 377
Telefon 02844 14 54
Email kita.stnikolaus-rheinberg@bistum-muenster.de

 

Ansprechpartnerin: Jeannette Bangert

 

Unsere Öffnungszeiten finden Sie hier.

Kita St. Peter Rheinberg

Anschrift und Kontakt:

 

Kita St. Peter Stadtmitte

Kirchplatz 9
Telefon 02843 40 32
Email kita.stpeter-rheinberg@bistum-muenster.de

 

Ansprechpartnerin: Hildegard Joswig

 

Weitere Informationen über unsere Öffnungszeiten finden Sie hier.

 

Suchen Sie weitere Kindertageseinrichtungen in Rheinberg, können Sie weitere Adressen über die Internetseite der Stadt Rheinberg aufrufen: https://www.rheinberg.de/de/dienstleistungen/schulen-und-kindergaerten/

Fachtag Partizipation

Weiterbildung im Kita-Verbund St. Peter
Gesellschaftliche Rahmenbedingungen, wissenschaftliche Erkenntnisse, pädagogische Modelle und Konzepte entwickeln sich ständig weiter und sind Veränderungen unterworfen, die Einfluss auf die pädagogische Praxis haben.
Dazu ist es notwendig, sich dieser Veränderungen bewusst zu werden und sich einzustellen auf neue Methoden, welche gleichzeitig hinterfragt werden müssen.
Dies gelingt nur, wenn sich die Mitarbeiter/innen stetig mit aktueller Fachliteratur auseinandersetzten, Weiterbildungen besuchen und sich Qualifikationen unterziehen.
Die Planung und Durchführung der Fort- und Weiterbildungen im Elementarbereich wird vom  Träger in enger Zusammenarbeit mit den Mitarbeiter/innen durchgeführt.
Individuell wird in den einzelnen Kitas unseres Verbundes mit den Mitarbeiterinnen ein umfassendes Fortbildungsangebot geplant.
In diesem Jahr arbeiten wir gemeinsam im Verbund intensiv am Thema „Partizipation“. Unser diesjähriger Fachtag im März dient dazu, das Thema nachhaltig mit allen pädagogischen Kräften in den Focus zu nehmen. Anschließend wird durch Vertiefung und pädagogischer Planungen das Thema in den Kitas weiter bearbeitet und schließlich in den Konzeptionen verschriftlicht.
Partizipation heißt, Entscheidungen, die das eigene Leben und das leben der Gemeinschaft betreffen, zu teilen und gemeinsam Lösungen für Probleme zu finden“.
Richard Schröder (1995)
In unseren Kitas können Kinder in Partizipationsprozessen:
…Einfluss nehmen auf das was um sie herum passiert
…gemeinsam Probleme lösen und sich bei anderen Hilfe holen
…lernen ihre Bedürfnisse wahrzunehmen, zu äußern und Entscheidungen zu treffen      
…lernen sich für etwas einzusetzen
…erfahren, Konflikte auszutragen statt sie zu verdrängen
…die Unabhängigkeit von Erwachsenen erleben
…Gefühle zulassen, sie als berechtigt erleben und sie bewusst wahrnehmen
…erleben, dass sie wichtig für die Gemeinschaft sind und mitbestimmen können
…erleben, dass sie Rechte haben
Partizipation ist bei uns sowohl Bildungs- und Erziehungsziel als auch Handlungsprinzip und stellt gleichzeitig eine Herausforderung für Kinder und Erwachsene dar.
Evaluationen von Partizipationsprojekten zeigen, dass demokratische Teilhabe in Kindergärten realisierbar ist. Allerdings, das wird ebenfalls deutlich, hängt sie von mehreren Voraussetzungen ab: Es müssen bestimmte Rahmenbedingungen in den betreffenden Einrichtungen gegeben sein, und die jeweiligen Fachkräfte müssen die verschiedenen Partizipationsformen kennen und kompetent handhaben.
Nachfolgend eine Beschreibung zum Thema, um Ihnen als Leser die Thematik etwas anschaulicher zu machen.
Die bisherigen Praxiserfahrungen zeigen, dass gelingende Partizipation eine unterstützende Form der Kommunikation voraussetzt. Unterstützend sind unter anderem Methoden der Visualisierung. Das heißt: Gemeinsam mit den Kindern können Symbole vereinbart werden, die es ermöglichen, Themen, Tagesordnungen und Ergebnisse von Kinderkonferenzen in einer gut verständlichen Bildersprache auf Plakaten festzuhalten. Hilfreich sind hierbei Zeichnungen, Piktogramme und Fotos. Auch bei Abstimmungen ist eine klare Symbolisierung wichtig. Hier gibt es verschiedene Varianten, etwa Abstimmungen durch Positionierung in den verschiedenen Ecken des Raumes, Abstimmungen mit Ampelkarten, Abstimmungen mit bunten Glassteinen, die in die Schalen einer Waage gelegt werden, oder auf Bilder, die einen bestimmten Vorschlag symbolisieren.
In unseren Kitas werden sie also demnächst verschiedene Formen finden, wo die Beteiligung auch visualisiert wird.
Eine Episode aus der Kindergartenpraxis veranschaulicht noch einmal die Mühen eines demokratisierten Alltags und das mit ihm verknüpfte Prinzip von Versuch-und-Irrtum:

"Die Fahrzeuge (Bobby-Cars, Dreiräder etc.) sind beliebte Spielzeuge im Außengelände. Da es sie aber nur in begrenzter Anzahl gibt, kommt es immer wieder zu Streit, wer welches Fahrzeug wie lange benutzen darf. Die Kinder beschweren sich bei den Kinderbesprechungen in den Gruppen, dass sie diese Situation doof finden. Einige stehen immer als Erste vor der Tür des Schuppens, in dem die Fahrzeuge aufbewahrt werden, andere geben die Fahrzeuge dann nur unter ihren Freunden weiter. Die Kinder beschließen: 'Das soll anders sein.' Die Fachkräfte unterstützen die Kinder dabei, eine Lösung zu finden, indem sie in den einzelnen Gruppen mit den Kindern Ideen sammeln, wie man diese Situation ändern könnte. Die Ideen werden im Kinderrat vorgestellt und diskutiert. Zuerst entscheiden sich die Kinder für die Lösung 'Abklatschen': Wenn einer ein Fahrzeug haben will, kann er abklatschen, und derjenige, der gerade auf dem Fahrzeug sitzt, muss es ihm geben. In der Probephase stellen die Kinder bereits nach einem Tag fest, dass diese Lösung unpraktikabel ist, weil ständig abgeklatscht wird und nun kein Kind mehr in Ruhe mit den Fahrzeugen spielen kann. Nach einer erneuten Diskussion findet der Kinderrat eine zweite Lösung: Jedes Kind darf 10 Minuten mit einem Fahrzeug fahren. Die Idee: Die Kinder steigen alle zur gleichen Zeit auf die Fahrzeuge und nach 10 Minuten zeigt die Erzieherin mit einer Trillerpfeife an, dass die Zeit um ist und nun andere Kinder fahren dürfen. Diese Variante wird eine Woche lang ausprobiert. So richtig zufrieden sind die Kinder auch mit dieser Entscheidung nicht. Auch die Fachkräfte sind nicht wirklich glücklich damit: 'Das geht jetzt zu wie auf dem Kasernenhof', bemerkt eine Erzieherin. Schließlich kommen einige Kinder auf die Idee, eine Haltestelle zu bauen: Wenn ein Kind mit Fahren fertig ist, stellt es das Fahrzeug auf einem Platz ab. Dort gibt es (wie bei einem Bus) eine Haltestelle, an der die Kinder, die fahren wollen, sich hinsetzen. Und das Kind, das vorne sitzt, ist als Nächstes dran.
Ein schönes Beispiel für eine gelungene Partizipation.
Für den Kitaverbund/Heike Finmans-Göbel