Fahrt des Kirchenchores St. Marien nach Trier

Kirchenchor St. Marien startete zu seiner 12. Chorfahrt. Als der Chor im Oktober 1989 seine erste Fahrt nach Rom und Assisi unternahm, ahnte noch niemand, dass es eine lange Tradition werden würde. Die diesjährige Fahrt führte ihn nach Trier, der ältesten Stadt Deutschlands. Das haben die Chormitglieder und Freunde des Chores bei der Stadtbesichtigung genügend zu Gesicht bekommen: Die alten römischen Bauten, Thermen Kirchen und natürlich die berühmte Porta Nigra. Aber auch das mittelalterliche und moderne Trier hatte seinen Reiz.

 

Ausflüge und Besichtigungen in Luxemburg und Echternach, nach Bernkastel-Kues (mit Moselschifffahrt), in das obere Moseltal, zur bekannten Saarschleife und nach Saarburg standen noch auf dem Wochenfahrplan. In allen Kirchen, die besichtigt wurden, wusste der Chor natürlich auch mit geistlichem Gesang aufzuwarten.

 

Auf dem Hinweg ließ man sich in der Bitburger Brauerei erklären, wie das Bier hergestellt wird, und natürlich das Produkt auch munden. Als Gegenpol lernte die 50-köpfige Gesellschaft auf einem Weinlehrpfad den Anbau des Weines kennen, bevor sie zur Weinprobe mit zünftigem Winzeressen in das größte Weingut in Trier einkehrte.

 

Den Abschluss am Sonntag bildete die Mitgestaltung der Sonntagsmesse in Irsch, einem kleinen Ort im Hunsrück. Anschließend waren dort ein kleiner Frühschoppen und das Mittagessen gesichert, denn die Pfarrgemeinde feierte just an diesem Tag ihr Pfarrfest. Am frühen Abend landete dann die Chorgemeinschaft sicher wieder mit dem Bus in Budberg.

 

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Rolf Kuhlmann

Fotos: Norbert Schmitz